2. SPIRITUALITÄT

 

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Was ist das eigentlich?

Meiner Meinung nach ist die Spiritualität  eine bewusste aktive (positive) Auseinandersetzung mit der spirituellen Seite des Menschen.

Die Spirituelle Seite bedeutet hier (nach meinem Verständnis) dies Teil eines Menschen, welches von der Seele geprägt wird.

Da, aber die Seele mit dem Menschen (als ein biologischer Körper) eine universelle Einheit bildet, betrifft demnach die Spiritualität nicht nur separat gemeint  „reine“ Geistigkeit des Menschen in der Abgrenzung zu seiner weltlichen, fleischlichen Form – sondern, sie bezieht sich auf den gesamten Menschen (mit allen, seinen Facetten und Ausprägungen).

Es ist mir sehr wichtig, diese Aussage hier zu verdeutlichen, damit es klar wird, dass die wirklich spirituell denkenden Menschen (meiner Anschauung nach) nicht einer vergeistigten Gruppe angehören, die sich weltfremd ihren eigentümlichen Meditationen hergibt, sondern einem durchaus bodenständigen Personenkreis, der im Unterschied zu vielen sogenannten „ nur rational denkenden“  Menschen, die spirituelle Seite aus ihrem Leben nicht ausblendet, sondern diese vollständig in das Leben integriert.

Das Streben nach der Spiritualität hat das  Erreichen eines spirituellen Zustandes als Endziel im Sinn. Dieses Ziel zeigt sich  in der Form des EINKLANGS oder des GLEICHGEWICHTES. Hochspirituelle Menschen befinden sich in einem Zustand des Gleichgewichtes. Keiner der Lebensbereiche wird bevorzugt ausgebaut und keiner vernachlässigt.

Um diesen Zustand zu erreichen muss man wissen welche Lebensbereiche in welchen Lebensphasen dem Menschen eigen sind. Hier ist eine solide Kenntnis über den Menschen mit allen seinen Seiten wichtig und die erste Voraussetzung.

(kristallin)

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Laut Wikipedia   http://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualit%C3%A4t

      bezieht sich der Begriff  Spiritualität auf:

  • Bewusster Umgang mit anderen, sich selbst und der Umwelt

 

Und hier noch einige Zitate:

„…Nicht nur die konkreten Ausprägungen der Spiritualität unterscheiden sich, sondern auch das grundsätzliche Verständnis. Erschwerend kommt hinzu, dass die Begriffe Religiosität und Spiritualität insbesondere im englischsprachigen Schrifttum oft synonym gebraucht wurden, obwohl ihnen unterschiedliche Vorstellungen zugrunde liegen.“

 „…Spiritualität (von lateinisch spiritus = Geist, Hauch bzw. spiro = ich atme – wie griech. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen. Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht dann auch immer für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.“

 „…Der Psychologe Rudolf Sponsel definiert Spiritualität als mehr oder minder bewusste Beschäftigung „mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, der Welt und der Menschen und besonders der eigenen Existenz und seiner Selbstverwirklichung im Leben“.[3] So umfasst Spiritualität auch eine besondere, nicht notwendig im konfessionellen Sinne verstandene religiöse Lebenseinstellung eines Menschen, der sich auf das transzendente oder immanente göttliche Sein konzentriert bzw. auf das Prinzip der transzendenten, nicht-personalen letzten Wahrheit oder höchsten Wirklichkeit.

Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind nach Untersuchungen von Büssing et al. (2006) vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, Kräfte), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung.“

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Die Zitate sollen dem Leser vor allem die Fülle an Definitionen und Erklärungen nah bringen. Es ist mir klar, dass hier viele Irritationen entstehen können, da man bei der Auslegung, da vielleicht ähnliche Begriffe nutzt, aber andere Phänomene und Bereiche damit meint.

In meinen Ausführungen werde ich stets bemüht, gleiche Begriffe zu verwenden, wenngleich ich ihnen nicht garantieren kann, dass diese Begriffe jedem Leser auf die gleiche Art geläufig wären.