– Das Pendel – 2 Praxis

*TEIL  A  Einführende Bemerkung (Auszug aus dem Pendel 1- Einführungen)
*TEIL  B  Methoden und Handreichungen (Arbeit mit Pendel)
*Wie entstehen die Botschaften mittels Pendel?
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Teil A     EINFÜHRUNG
 Mentale Vorbereitung: 
–      man soll sich entspannen 
–      man soll nicht über Jenseitsphänomene, tote Oma, den Horrorfilm, u.ä. nachdenken 
–      es droht  Ihnen keinerlei Gefahr! 
–      es ist nur eine  Übung 
–      man soll nicht die Tischlampe anstarren, weil sie blinkt und sich kein Pfeifen im Ofen einbilden 
–      die Kommunikation findet nur dann statt, wenn der Mensch ruhig und normal reagiert 
–      hat die Person Angst oder Einbildungen, wird sie (zum eigenen Schutz) keine Kommunikation erfahren 
  
Praxis -Übungsschritte: 
Das gebaute Pendel wird ruhig über dem Tischblatt gehalten.
Anweisung: „Drehen“, „Halt“ (oder ähnlich) 
A-   Es passiert gar nichts! 
Bedeutung:
  • Zeitpunkt unreif
  • Zielsetzung unreif, egoistisch
  • versuchen Sie mit Tarot-Karten zu arbeiten
  • versuchen Sie eine positive Veränderung in ihrem Persönlichkeitsprofil herbeizuführen
 
B-  Pendel reagiert ! 
 1. Unterscheidung vom JA und NEIN 
 Jetzt braucht man  zwei Formen des Kreisens/Auspendels:
– eine für JA
– eine für NEIN
Es ist egal, ob linksrum oder rechtsrum so, wie es  am besten passt, aber immer gleich, damit man „ja“ und „nein“ nicht miteinander verwechselt. 
  
Für die ersten Übungen  zwei Kärtchen mit NEIN und JA  Aufschrift auf dem Tisch legen und das Pendel darüber halten. 
Jetzt aufmerksam die Bewegungen beobachten und die Übungen so oft wiederholen, bis man die Sicherheit gewonnen hat. 
  
2.  Arbeit mit dem Pendel 
 Zur Befragung kann man ein Pendel über Bildern und Begriffen halten. Es stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Hier einige:
–      selbstgemachte Begriffszettel 
–      Kinderbildbücher 
–      Fotos 
–      Kärtchen mit Text, Buchstaben, Bildern 
–      Spielkarten, Tarot 
  
Es ist wichtig, dass alle diese Begriffe oder Bilder für Sie immer die gleiche Bedeutung  haben, damit Sie die Inhalte (vor allem am Anfang) nicht durcheinander bringen. 
 Man entwickelt nach und nach eine eigene Art von Sprache.
Diese kann natürlich von einer Person zu der anderen völlig andere Form/Codierung haben.

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TEIL B              METHODEN  und  HANDREICHUNGEN

In der praktischen Arbeit mit dem Pendel stehen ihnen mehrere Methoden zur Verfügung.
In diesem Textabschnitt versuche ich einige dieser Formen aufzugreifen. Sie können eine Methode in der von mir beschriebenen Art übernehmen, sie um ehre eigenen bereits gemachten Erfahrungen erweitern, oder sie auch völlig verändern. Es ist auch ihnen völlig frei überlassen, wie sie mit dem Pendel arbeiten. Das wichtigste bei der Arbeit ist, dass sie für sich selber eine Art feste Codierung, Alphabet erarbeiten und sich nach Möglichkeit daran bei der Deutung der Aussagen halten. So bleiben ihnen Missdeutungen weitgehend erspart. (hoffentlich1Zahlen, Buchstaben und Pendel
1.  Zahlen
Die Zahlen haben für uns Menschen eine symbolische Bedeutung. Je älter wir werden, desto mehr erfahren wir über die Zahlen oder über die Sachen und Phänomene, die mit Zahlen etwas zu tun haben. Es sind z.B. Zahlen, die mit besonderen Ereignissen zusammenhängen. Die Ereignisse können kultureller, wirtschaftlicher, historischer oder privaten Natur sein. Wir verknüpfen damit Stimmungen, Gefühle, Inhalte und Werte.
Für Personen, die gerne mit Zahlen arbeiten bietet sich die Möglichkeit sich eine Art „Zahlen-Sprache“ zulegen, die sie dann mit der Zeit erweitern und verfeinern. Die Erweiterung soll am besten dem Schema des Erlernens der Sprache durch die Kleinkinder erfolgen: das bedeutet, es gibt zunächst einen Begriff das alle TIERE/MOBILE… ausdrückt und erst mit dem Fortschritt der Entwicklung und des Alters werden die Hauptbegriffe „verzweigt“ Mobile auf Auto/Flugzeug/Fahrrad, usw.
Auch sie können auf diese Art ihre Hauptbegriffe kreieren:
Ich, Gesundheit, Job, Familie, Liebe/Sex, Freizeit…
Die Hauptbegriffe (Hauptzahlen) können dreifach, doppelt oder einfach gewählt werden. Es ist nicht verkehrt eine Zahl für die positive Entwicklung und eine für die negative Entwicklung zu haben.
000 = Entwicklung
100 = negative Entwicklung
001 = positive Entwicklung
101 = die Entwicklung befindet sich im schaukelndem auf und ab Zustand
010 – Ich
0G0 – Gesundheit
0F0 – Familie
Sie können natürlich nicht nur  Zahlen, sondern auch  Buchstaben mit verwenden.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie nicht nur klare Begriffe zu Hause ermitteln können, sondern, dass sie auch unterwegs „Botschaften“ oder Nachrichten bekommen können, denn die Zahlen sind überall anzutreffen: Autokennzeichen, Hausnummer, Preise…
Wie geht man dann konkret vor??
Ich nehme an, dass sie bereits ausprobiert haben, ob ihnen die Fähigkeit zum Pendel gegeben wäre. Wenn ja, könnte die Arbeit so aussehen:
–        Sie haben Blätter mit Zahlen vorbereitet. Ein Blatt mit Hauptbegriffen/Hauptzahlen, ein Blatt mit Erweiterungsbegriffen zum Stand der Entwicklung: positiv, negativ, etwas Neues kommt/entwickelt sich, etwas ist beendet…Ein Blatt mit Zeitangeben: jetzt, damals, in der Zukunft…
Wenn Sie also wissen über was sie reden, was damit passiert und in welchen zeitlichen Rahmen es sich bewegt, müsste ihnen eigentlich die Kommunikation gelingen.
–        Sie halten ihr Pendel über den entsprechenden Zahlen und nach und nach, schrittweise ermitteln die Aussagen. Voraussetzung ist natürlich, dass sie durch die Pendelbewegungen schon eine Auswahl an Werten haben:
Beispiel
Linksdrehen  = ja
Rechtsdrehen = nein
Stillstand = falsche Aussage, trifft nicht zu
Leichte Drehbewegung = es passiert/es handelt sich >> im mittleren Wertbereich
Starke Drehbewegung = fest, viel, massiv…
Wie ich schon erwähnte,  können sie die Zahlenkombinationen neu entwickeln, eine bereits von jemandem erarbeitete Symbolik übernehmen, die Zahlen mit Buchstaben, Bildern kombinieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wichtig ist zu wissen, dass diese Kombination für sie zwar zutreffend ist, für eine andere „aktive“ Person dagegen  überhaupt nicht. Sollten sie also zusammen mit einer Freundin eine rege Pendelarbeit betreiben wollen, müssen sie schon dafür sorgen, dass  beide Personen über die gleichen Muster und Codierungen verfügen, damit es nicht passiert, dass eine über das Pferd und die andere über den Traummann redet.
2.  Spielkarten, Tarot, Bilder…und Pendel
Haben sie bereits Erfahrung mit dem Karten Legen, wäre diese Kombination vielleicht eine Möglichkeit ihre Interpretationen zu erweitern und in der Deutung sicherer zu werden.
Auch hier können sie auf diverse Art mit den Karten vorgehen:
–        Karten Legen (Zufallsprinzip) und danach zusätzlich durch das Halten des Pendels über den ausgewählten Kartensequenzen zusätzliche Informationen  erfragen.
–        Karten zugedeckt ausbreiten und nach und nach mit Hilfe vom Pendel ausgewählte Karten abdecken und deuten.
–        Bereits ausgewählte Karten in einer Reihe ausbreiten und durch gezielte „Befragung“ mit dem Pendel die Nachrichten und Botschaften erfragen und deuten
Wichtig ist hier, dass sie nicht nur die Methode verwenden, die besonders Spaß und Spannung bietet, sondern auch die, die unspektakulär, dafür aber sicherer wirkt.
Bei den Deutungen können sie sowohl auf die bereits zu den Karten gelieferte Symbolik Erklärung greifen, als auch eigene Interpretationen hinzufügen.
Die Methode mit den Karten eignet sich gut für Personen, die kreative und phantasievolle Art haben und bildnerisch denken können, denn die Deutung der Bilder nicht einem 1:1 Modus entspricht, sonder von einem eine Sach-, Ding- und Ereignisbezogene Interpretation abverlangt.
Beispiel>> Die Karte „TOD“ hat demnach keine Wertung und erst der konkrete Bezug auf eine Situation, Person, Ereignis dieser Karte eine Richtung geben, die sowohl befreiend als vernichtend (positiv oder negativ) gedeutet werden könnte.
Vom Vorteil ist auch, dass diese  Methode erlaubt es auch für andere Personen die Karten zu legen, oder zu zweit oder in einer Gruppe Karten  zu legen und deuten. Vorausgesetzt, dass sich mindestens eine etwas erfahrene Person in dem Kreis befindet, die die Kunst des Deutens beherrscht. Im anderen Fall wird aus dem Unterfangen nur eine amüsante Freizeitbeschäftigung mit fraglichen Ergebnissen.
Neben den Tarot Karten können sie Spielkarten, Bilderbücher, bildhafte Kinderspiele, Fotos, eigene Bildchen, u. a. verwenden. Ähnlich, wie es bei der Arbeit mit den Zahlen der Fall ist, ist es wichtig, dass sie eine Art symbolische Bildsprache entwickeln, bevor sie sich an die Deutung heran wagen. Sie können einen ESEL als Symbol für die Tierwelt, einen BAUM für die Natur, einen ENGEL für alle spirituelle Sachen, einen HAUS für ihre Familie,  usw.  wählen. Ein Pfeil nach oben = positiv, ein Pfeil nach unten gerichtet = negativ…
Das Positive an den Bildern ist, dass sie bereits durch den Bildinhalt eine Aussage vermitteln, was visuell gerichteten Menschen entgegen kommt.
3.  Bücher, Texte, Schriftzüge und Pendel
Diese Form eignet sich für die sogenannten erfahrenen Personen unter uns. Sie erlaubt eine Art der Kommunikation, die wir schon als Dialog bezeichnen können. Um in Dialog mit der jenseitigen Welt zu treten, muss man allerding eine spirituelle Entwicklung hinter sich gebracht zu haben und zu „Weisen“ gehören. Wobei, das sage ich natürlich mit Augenzwinkern, auch unter den Weisen gibt es diverse Stufen der Entwicklung.
Die Arbeit mit den Texten erlaubt das Pendel über die gesamten Textpassagen, was eine enorme Inhaltsfülle mit sich bringt. Pendelt man mit Hilfe eines Buches, muss man geübt sein in dem Buch zu blättern und vom Wort zu Wort zu „springen“,  ohne dass man den Faden verliert. Oder, man ist so weit fortgeschritten, dass man zwei, drei Gedankenlinien auf einmal verfolgt. Wie sie bemerkt haben, passiert hier  schon die nächste Stufe in der Kommunikation -„Fremdgedanken verstehen“, was bedeutet, dass man sich während des Denkens in einer Art vom „Zwiegespräch“  befindet. Man vernimmt sowohl eigene Gedanken, als auch die Denkimpulse, die von Jenseits einem gegeben  werden.
Anfänger-
Für die Anfänger,  die gerne Lesen und mit Texten arbeiten, ist hier die Möglichkeit mit den Titelschriften, Textauszügen aus Illustrierten und Kinderbüchern zu arbeiten. Man stellt eine Frage und versucht das Pendel über die Zeitungen oder Bücher (Inhaltsangaben; Seiten) zu halten.
Die Antworten hier bekommt man oft „schrittweise“, vor allem, wenn die Fragen etwas kompliziert gestellt werden. Das bedeutet, dass man immer weiter suchen muss, bis das Endwort/der Endbegriff gefunden ist. Um das Ganze zu erleichtern sollte man sich schon vorher überlegen in welchen Büchern(Illustrierten) man blättern möchte. Danach wäre die Reihenfolge:
–        Buch/Zeitung finden
–        Seite finden
–        Oben oder unten (auf der Seite) bestimmen
–        Wort (Textpassage) finden
Jedes Mal wäre hier die Regel, das Pendel schlägt nur dann aus, wenn das Richtige gefunden ist. Man soll also versuchen mit dem Pendel  über die Bücher, Seiten und Passagen so lange zu „wandern“, bis die richtige Antwort gefunden wäre.
Für die Anfänger ist hier also wichtig (um die Zeit zu sparen, dass das Buch nicht zu viele Seiten hat)
Fortgeschrittene
Für die fortgeschrittenen Leser beschreibe ich die Methode, die ich selber anwende.
Fortgeschrittene sind für mich diese Personen, die in jeder Situation ohne eine besondere Vorbereitung pendeln können. Dabei vergessen wir nicht, dass es sich immer noch um die spirituelle Kommunikation handelt und nicht um das Pendeln in Form einer Freizeitbeschäftigung oder eines Spiels.
Wahl des Buches
Die Wahl des Buches würde ich an ihrer Stelle den Jenseitigen Mächten überlassen. Es soll schon ein Buch sein, in dem möglichst viele Inhalte und Begriffe zu finden sind, die mit ihrem Leben zu tun haben, da es die Kommunikation enorm erleichtert. Die Bücher sind entweder in einem Laden zu finden, oder natürlich in eigenem Haus. Besitzen sie viele Bücher, gehen sie mit dem Pendel durch ihre Buchbestände und wählen das Buch, bei welchen ihr Pendel ausschlägt.
Im Laden, können sie in Grabbelkisten nachschauen, falls sie Denkimpulse deutlich isolieren können. Mit dem Pendel können sie durch Regale in einem Laden gehen (Antiquariat, Secondhandladen- geht auch) und das entsprechende Buch finden.
Das Suchen der entsprechenden Textpassagen geht nach  dem Motto  fifty-fifty  Auswahl. Das bedeutet, dass man mit dem Finger die Mitte des Buches markiert und eine Auswahl mit Hilfe vom Pendel trifft. Diese Hälfte des Buches, die ausgewählt wurde teilt man wiederholt auf zwei Hälften und dieses wiederholt man so lange, bis  eine einzige Seite geblieben ist.
Ist man einiger Massen geübt, geht dies Verfahren in Windeseile vor sich hin. Mit der wachsenden Erfahrung findet man die richtige Seite auf Anhieb. Oder, anders gesagt,  die Art der Kommunikation ist bereits so vertraut, dass es fast egal ist auf welcher Seite die Erkenntnisse zu lesen sind. Man versteht sich  gut! (fast ohne Wörter)- wenn es um alltäglichen Kramm geht.
Bei Fragen, die ernsthaftere Probleme betreffen, soll man allerdings nicht schummeln und gewissenhaft Befragungen durchführen.