Selbstbehandlung: Bewegungsapparat

Sie haben Beschwerden im Bewegungsapparat: Rücken, Beine, Gelenke…usw. Ab dem gewissen Alter haben wir sie alle, aber auch eine schöne Gartenarbeit, oder nette Sportstunde kann dazu führen, dass man sich am Folgetag kaum bewegen kann.

Abhilfe kann hier die Energie der Parallelwelt bringen, die wir als Selbstbehandlung durchführen.

Im weiteren Verlauf des Textes beschreibe ich die Methode direkt, ohne einführende Texte. Sie eignet sich gut für jemanden, der  sich bereits ein wenig mit der Reiki Energie beschäftigt hat.

Die Anfänger wären gut beraten, zuerst die einführenden Texte durchzulesen. Sie finden sie hier: Erste Schritte >> Selbstbehandlung

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Die Selbstbehandlung kann zwei Hauptaspekte betreffen:

  1. Dehnen
  2. Bestrahlen

 

Dehnen und Strecken:

Zuerst ist gesagt worden, dass wir aktiv bei der Selbstbehandlung dabei sind. Das betrifft sowohl unsere Anweisungen, als unsere körperliche Mitarbeit. Ich setze voraus, dass sie in etwa wissen, was ihnen fehlt. Das kann Verspannung sein, oder bereits chronische Krümmung am Rücken, Verkürzungen an Gliedern, Bändern oder anderen Muskelpartien…

Dehnen eignet sich also hervorragend bei chronischen Verkrampfungen und Verkürzungen, die nicht unbedingt mit einer akuten Entzündung zu tun haben. Wir legen uns auf das Bett, oder eine geeignete Fläche hin, wie zum Beispiel ein dicker Teppich. Diese Fläche muss nicht hart wie ein Stein sein, jedoch ist es auch nicht ganz gut, wenn wir in eine ausgeleierte Matratze hinein versinken. Haben wir mehrere Stellen, die uns schmerzen oder Beschwerden bereiten, müssen wir die Reihenfolge selber bestimmen. Wir sagen: „Rücken, unten/ Rücken Lendenbereich.“ Nach dieser Behandlung ist der Nacken dran, usw.

Warum sagen wir das?

Weil wir uns dann besser auf die konkrete Körperstelle selber konzentrieren können. Wir arbeiten schließlich aktiv mit.

Was passiert dann?

Zuerst noch gar nichts. Wir aber, nutzen die ruhige Phase, um sich ganz zu beruhigen und unsere Bewegungen und Zappeln einzustellen. Wir warten einfach und suchen uns die bequemste Position aus, in welcher wir dann paar Minuten, auch ohne sich ständig zu bewegen und zu verbessern aushalten können. Wir sollen auch unsere Gedanken weitgehend abschalten und in einer wartenden Haltung verharren.

Wenn etwas passiert, dann in den nächsten 5 Minuten. Liegen wir schon länger als 10 Minuten, denke ich, dass es dann nichts mehr passieren wird.

 

Wir verspüren als Nächstes ein leichtes Ziehen in eine bestimmte Richtung. Es könnte sein, dass wir dazu aufgefordert werden, unsere Körperposition der Dehnung entsprechend anzupassen. Das bedeutet z.B.: unser Bein wird nach rechts weggezogen, jedoch soll sich unser Kopf  nach links wegbewegen, oder der Bein selbst noch auswärts drehen, o.ä.

Wie äußert sich die Aufforderung?

Ja, das ist schwierig zu beantworten, aber es ist so, dass man es genau spürt, als ob Jemand sanft mit dem Handflächendruck in die entsprechende Richtung deutet.

Unser Körper ist nämlich als Bewegungsapparat kompliziert gebaut, da reicht es nicht nur nach unten weg zu ziehen, da müssen noch viele andere Muskelgruppen oder Bänder aktiviert werden, die in der Gesamtheit die erhoffte Erleichterung bringen.

Warum schreibe ich das?

Weil es ihnen vielleicht komisch vorkommt, dass sie nur am Rücken unten etwas haben, werden aber vom Fuß bis zum Arm in eine korrektive Position gebracht und gezogen.

Am Ende sehen sie vielleicht wie ein Paragraph aus.

Merken sie, dass das Ziehen nachgelassen, aufgehört hat, bringen sie sich ganz langsam in die Ausgangsposition wieder:

  • Gerade in der Rückenlage ausgestreckt
  • Die Arme entlang des Körpers
  • Der Körper ohne Anspannung
  • Aufmerksam und konzentriert

Es folgt eine weitere Dehnphase. Diese kann genau, wie die erste ausfallen, oder neue Körperpartien und „Verrenkungen“ mit sich bringen.

Eine Formel besagt:

Merken unsere Schützbegleiter, dass wir richtig mitarbeiten und die Bewegungen folgerichtig und mit dem entsprechenden Druck ausführen, werden sie uns weiter behandeln. Sollen wir aber irgendwie gegen drücken, uns wehren, Muskel verkrampfen, zu stark uns verrenken, uns gegen die Dehnung sträuben, dann wird die Behandlung abgebrochen, weil sie zu nichts führen kann, oder nur in einem kleinen Grad durchgeführt: also mehr Streicheln als Dehnen.

Die nächste Formel:

Die Dehnung wird zuerst als leichtes Ziehen, Dehnen empfunden. Es kann sich im Verlauf der Behandlung zu einem starken Dehnen und Ziehen entwickeln.

Auch da behalten wir die Ruhe und zucken nicht verschreckt zusammen, sondern, soll es uns die Behandlung nicht ganz Geheuer sein, unterbrechen wir sie durch: „Pause/Stopp“ Aufforderung und dann werden wir auch sofort losgelassen.

Wir können die Behandlung zum späteren Punkt wieder fortsetzten.

Haben wir die Selbstbehandlung zum ersten Mal gemacht, werden ehe „einfachere“ Übungen mit uns durchgeführt. Vielleicht wird es auf Sie sogar enttäuschend wirken.

Der Fortgeschrittene kann da schon etwas mehr „durchgeschüttelt“ werden.

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Bestrahlen:

Das Bestrahlen kann mit unterschiedlichen Energien erfolgen. Physikalisch gemeint sind uns Menschen die meisten Werte des Jenseits unbekannt, deswegen kann ich sie hier ausführlich nicht beschreiben. Jedoch kann ich sagen, auf was sie gerichtet sind.

Je nach dem welche Beschwerden wir haben (Muskelfaserriss, Nervenentzündung, multiple Erkrankung…) können es nachfolgende Hauptformen sein:

  • wärmende Bestrahlung
  • entzündungshemmende B.
  • „klebende“ (bei Geweberissen, Löchern)
  • zerschlagende (bei Verkalkungen, u.ä.)
  • chemisch-medikamentöse B.
  • und andere, oder sogar vermischte Bestrahlungsformen

 

Wir können bei dieser Behandlung sowohl auf dem Bett liegen, als auf einem bequemen Sessel sitzen.

Bedenken müssen wir folgendes: Die Bestrahlung soll, ziemlich genau und auf den Punkt gebracht werden. Deswegen sollen wir hier noch mehr als bei Dehnen darauf achten, dass wir uns nicht bewegen und nicht zappeln.

Befindet sich die erkrankte Stelle auf dem Rücken, müssen wir in die Bauchlage wechseln, damit die Bestrahlung nicht unnötig durch andere Organe hindurchgeht. Ist es für uns unangenehm bäuchlings auf dem Bett zu liegen, können wir uns auch auf dem Stuhl, oder einer Bank setzten (natürlich etwas weg von der Anlehne, damit sie nicht im Weg steht.)

Auch hier erwarten sie diverse Empfindungen, sogar schmerzhafte. Was allerdings mit den Beschwerden selbst zu tun hat und nicht mit der Methode.

Sie kennen das sehr gut aus eigener Erfahrung. Sie haben sich verhoben, oder haben „Durchzug“ gekriegt. Es zieht schmerzhaft vom Schulterbereich bis an die Kniekehle. So genau weißt man selber nicht, wo die entzündete Stelle sich befindet, bis der Masseur mit dem Daumen sich da reinbohrt. Er hat den Knoten, die Verhärtung gefunden, sie dagegen gehen (schreiend) bis an die Decke.

Ich mache lieber Selbstbehandlung!

Zwar tut es auch hier von der Schulter bis an die Kniekehle weh, aber bei weitem nicht so stark wie bei dem Masseur.

Die Empfindungen sind unterschiedlich:

  • Wärmeempfinden
  • Kribbeln
  • Ziehen
  • Schmerzen (leicht bis mittel)
  • usw.

 

Wir werden hier allerdings  nicht in die korrektive Position gezogen, sondern bleiben unbewegt an gleicher Stelle.

Wir denken daran, bewegungslos zu verharren, auch, wenn es juckt oder schmerzt!

 

Am Ende muss ich noch (wie immer) sagen, dass die jenseitige Energie keine Wunderheilung ist. Diese Energie vermag in einfachen Fällen Erleichterung bringen, sogar kleine Symptome beseitigen, jedoch wird sie bei schwerer Diskopathie (Bandscheibenvorfall) völlig nutzlos.

Also die Arztkonsultation nicht vergessen!

Ich wünsche viel Erfolg bei der Selbstbehandlung!